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Diese Seite beinhaltet sowohl die Chronik der HOG Perjamosch als auch die Chronik des Perjamoscher Heimatbriefes. Ergänzungen und Berichtigungen zu diesen Themen werden gerne entgegengenommen. Sie können die Informationen auch per E-Mail versenden.

Die Heimatortsgemeinschaften (HOGs), auch die von Perjamosch, wurden nach Kriegsende gegründet. Die Anfänge waren unorganisiert und es wurden keine Protokolle erstellt. Es waren lose Zusammenkünfte der im freien Westen lebenden Landsleute einer oder auch mehrerer benachbarter Gemeinden. Man traf sich in Orten, in denen die meisten Landsleute untergebracht waren. Bei dieser Gelegenheit wurden Neuigkeiten und Anschriften ausgetauscht sowie Spenden für die Banater Landsleute gesammelt.

Am 22. August 1967 übernahm das Saarland die Patenschaft über die Landsmannschaft der Banater Schwaben aus Rumänien. Zu diesem Zeitpunkt hatten die meisten Banater schon eine Bleibe gefunden, hatten einen Arbeitsplatz oder bewohnten bereits ihr neues Eigenheim. Die meisten Banater ließen sich in Bayern und Baden-Württemberg nieder. Der Bundesvorstand beschloß, dass die Heimattage ab 1974 in Ulm stattfinden sollen.

In den Sechzigerjahre war man bestrebt den Kontakt zur alten Heimat zu verstärken, den Hilfsbedürftigen zu helfen und die Familienzusammenführung voranzutreiben. Den eintreffenden Aussiedlern wurden bei der Überwindung der Anfangsschwierigkeiten geholfen.

Ab 1975 wurden viele Heimatortsgemeinschaften gegründet, die nach mehr Eigenständigkeit strebten. Es entstanden viele Ortsmonographien. Um eine einheitliche Organisation innerhalb der HOG zu erreichen, erließ die Landsmannschaft Richtlinien. Auch die HOG Perjamosch hat ihre Satzung diesen Richtlinien angepaßt. Es wurde beschlossen, die Heimattage der Landsmannschaft in den Jahren mit gerader Jahreszahl, die Treffen der HOGs in den Jahren mit ungerader Jahreszahl zu veranstalten


Da die meisten geflüchteten Perjamoscher im oberösterreichischen Innviertel lebten, fanden die ersten Treffen auch in Ried i.I. (i.I. = in Innviertel) statt. Hans Griffaton hielt die in Österreich lebenden Landsleute zusammen. In Deutschland kümmerte sich Karl Franz  Waldner schon sehr früh um die hier lebenden Perjamoscher.

1965 in Ried   
                             












Beide Gruppen schließen sich zusammen und gründen die Heimatsortsgemeinschaft Perjamosch.

* Vorsitzender: Karl F. Waldner
* Stellvertreter: Hans Griffaton

Hans Griffaton ist für die Belange der in Österreich lebenden
Perjamoscher zuständig.
In Zusammenarbeit mit der Saarländischen Landesregierung betrieb
Karl Waldner ein Siedlungsprojekt. Dadurch fanden viele
Perjamoscher Spätaussiedler eine neue Heimat.
Nach der Gründung der HOG Perjamosch fanden regelmäßig
Perjamoscher Treffen statt.

29. Oktober 1966

das erste größere Heimattreffen in St. Wendel im Saarland

Pfingsten 1968

Heimattreffen in Homburg/Saar

Dezember 1977














In Homburg/Saar wird auf Vorschlag von Peter Grünn das
Hilfskomitee der HOG Perjamosch gegründet.

* Leiter des Hilfskomitees: Franz Engelmann.
* Aufgaben des Hilfskomitees:

  - Lebensmittelhilfe und Brennmaterialversorgung für notleidende
    Landsleute in der alten Heimat
  - Pflege der Friedhöfe
  - Bereitstellung von Hilfsmitteln zur Renovierung der Kirchen.

Im Jahre 1977 erschien das Buch "Perjamosch - die Geschichte
einer donauschwäbischen Dorfgemeinschaft im Nordbanat" von Karl
F. Waldner.

Pfingsten 1979
















Heimattreffen in Ried i.I.

Pfarrer Josef Sundhausen hielt auf dem Rieder Friedhof die
Ansprache zur Totengedenkfeier.
Karl F Waldner kandidierte nicht mehr für den Vorsitz der HOG
Perjamosch.
Der neue gewählte Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

- Vorsitzender: Karl Herbeck
- Stellvertreter: Franz Engelmann
- Schriftführerin: Anni Engelmann
- Kassierer: Peter Grünn
- Kassenprüfer: Evi Krämer und Robert Marx
- Beiräte:
  Lissi Berger, Manfred Engelmann, Maria Geyer, Franz Heinz,
  Marianne Oschassek, Konrad Schuch.

01./02. Mai 1981
HOG-Treffen in Landshut
04./05. Juni 1983






HOG-Treffen Ried i.I.

Am 24. Juli 1984 starb in Ried Landsmann Hans Griffaton. Seine
Aufgaben übernahm Franz Ritter. Dessen Ehefrau Maria, eine
gebürtige Österreicherin, unternahm in den Achtzigerjahren jährlich
mehrere Fahrten mit Hilfsgütern in das Banat.

25./26. Mai 1985






HOG-Treffen in Siegen

Konrad und Elfriede Schuch präsentierten 1985 beim Treffen in
Siegen im Auftrag des Hilfskomitees das "Perjamoscher Kochbuch",
das von unseren Landsleuten so gut aufgenommen wurde, daß es
mehrmals nachgeliefert werden mußte.

02./03. Mai 1987







HOG-Treffen in Ried i.I.

Das Treffen stand unter dem Motto: "Präsentation von
Erinnerungsstücken aus unserer ehemaligen Heimat".
1987 erschien im Auftrag der HOG Perjamosch der überaus gut
gelungene Bildband von Oskar Peternell "Perjamosch - Bilder aus
einer donau-schwäbischen Dorfgemeinschaft im Nordbanat"

29./30. April 1989















HOG-Treffen in Landshut/Altdorf

Zum Jahresende 1990 legte Peter Grünn das Amt des Kassenwartes nieder. Nach zehn Jahren vorbildlicher Arbeit legt auch Karl Herbeck
den Vorsitz aus gesundheitlichen Gründen ab.
Neben der Arbeit als HOG-Vorsitzender redigierte er auch den
Perjamoscher Heimatbrief, der in jeder Ausgabe viel Neues und
Wissenswertes enthält und von den Empfängern immer mit
Ungeduld erwartet wird. Zusätzlich arbeitete er an der Verkartung der Perjamsocher Kirchenbücher Auch er leistete diese Arbeit, wie alle
die sich in den Dienst der Heimatsortsgemeinschaft gestellt haben,
ehrenamtlich.

Karl F. Waldner und Karl Herbeck wurden auf Beschluß des HOG
Vorstandes zu Ehrenvorsitzenden ernannt

15./16.Juni 1991



















HOG-Treffen in Landshut/Altdorf

Anni Engelmann, Schriftführerin unserer HOG, ehrt Frau Maria Ritter
für ihren beispielhaften Einsatz durch Überreichung einer Urkunde
der HOG Perjamosch.

Nach den Neuwahlen gab es folgende Veränderungen:

- HOG-Vorsitzende: Evi Krämer, geb. Wirth
- Stellvertretender Vorsitzender und Leiter des Hilfskomitees: Franz
  Engelmann
- Schriftführerin: Anni Engelmann,
- Kassenwart: Karl Portscher,
- Kassenprüfer: Karl Gillich, Kaspar Heinz und Robert Marx
- Beiräte:
  Anton Enderle, Manfred Engelmann, Maria Geyer, Hans Grünn, 
  Peter Grünn, Franz Heinz, Willi Michel, Marianne Oschassek,
  Oskar Peternell, Franz Ritter, Elfriede Schuch und Johann
  Vollmann

Mai 1993






HOG-Treffen in Landshut fiel aus, da der Gastwirt in Altdorf zehn
Tage vor dem vorgesehenen Termin den Saal kündigte.
Im Jahre 1993 erschien im Auftrag der HOG Perjamosch ein
Nachdruck der "Geschichte von Perjamosch" von Ludwig Baróti-
Grünn; die Erstauflage war 1889 im Verlag Alois Pirkmayer in
Perjamosch erschienen.

20./21. Mai 1995





HOG-Treffen in Düsseldorf

Elfriede Schuch hatte das Treffen vorbildlich organisiert. So waren
viele Landsleute, die Bedenken wegen des Treffpunktes Düsseldorf
hegten, angenehm überrascht.

28./29. Juni 1997

































HOG-Treffen in Drolshagen/Sauerland

Die Initiative dazu ging vom Drolshagener Dechantpfarrer Udo Linke
und von Peter Jeck, dem Ehrenbürgermeister der Stadt, aus. Peter
Jeck ist gebürtiger Perjamoscher.
Etwa 200 Perjamoscher Landsleute hatten sich zum Treffen
eingefunden.
Für die Renovierung der Pfarrkirche im "Altdorf " hat Dechantpfarrer
Linke die Kollekte der Hl. Messe und einen Spendenbeitrag seiner
gläubigen zu Gunsten unserer Heimatkirche zur Verfügung gestellt.
Eingeladen war auch Bischof Sebastian Kräuter.
Den musikalischen Rahmen der feierlichen Pontifikalmesse
gestaltete der Männergesangverein "Liedertafel Drolshagen". Eine
musikalische Einlage boten Evi Wittkämper/Röhling an der Orgel
und Christel Henz (Geige).

Im Rahmen der Hauptversammlung der HOG erfolgte die Neuwahl
des Vorstandes. Es wurden durch Handzeichen einstimmig
wiedergewählt:

- Evi Krämer, Wiederwahl als HOG-Vorsitzende;
- Franz Engelmann, stellvertretender Vorsitzender und Leiter des
  Hilfskomitees
- Anni Engelmann, als Schriftführerin;
- Franz Ritter, als Vertreter der Landsleute in Österreich;
- Willy Wittkämper und Erwin Hehn, als Kassenprüfer.
- Beiräte:
  Anton Enderle, Manfred Engelmann, Hans Grünn, Peter Grünn,
  Franz Heinz, Robert Marx, Willi Michel, Marianne Oschassek,
  Elfriede Schuch und Hans Vollmann.

Karl Portscher, langjähriger Kassenwart der HOG, legte sein Amt
nieder. Sein Nachfolger wurde Karl Gillich.

23./24. Mai 1999

HOG-Treffen in Landshut

19./20. Mai 2001



HOG Treffen in Landshut
Eingeladen war der ehemalige Bürgermeister von Perjamosch,
Lehrer Bacican

21./22. Juni 2003




HOG-Treffen in Nürnberg
Im Rahmen der Hauptversammlung der HOG erfolgte die Neuwahl
des Vorstandes. Wollen Sie mehr darüber erfahren, dann klicken
Sie hier.

11./12. Juni 2005



HOG-Treffen in Barbing bei Regensburg
Eingeladen waren Dr. Mihail Diaconu, Pfarrer Dumitresc, der Vertreter des Perjamoscher Forums Dieter Bortscher

23./24. Juni 2007






HOG-Treffen in Barbing bei Regensburg
Im Rahmen der Hauptversammlung der HOG erfolgte die Neuwahl
des Vorstandes.
Eingeladen waren die Bürgermeisterin von Perjamosch, Frau Boancas, Pfarrer Dumitresc und der Perjamoscher Unternehmer Dieter Bortscher.

27./28. Juni 2009








HOG-Treffen in Barbing bei Regensburg
Im Rahmen der Hauptversammlung der HOG erfolgte keine Neuwahl
des Vorstandes.
Eingeladen waren die Bürgermeisterin von Perjamosch, Frau Boancas, Pfarrer Mathe,der Perjamoscher Unternehmer Dieter
Bortscher und Cristi Mirea, der Webmaster der Perjamoscher
Homepage www.periam.go.ro.
Das geplante Klassentreffen hatte nicht stattgefunden.

09. Juli 2011




HOG-Treffen in Barbing bei Regensburg
Im Rahmen der Hauptversammlung der HOG erfolgte eine Neuwahl
des Vorstandes. Herr Anton Enderle wurde einstimmig zum Vorsitzenden der HOG Perjamosch wiedergewählt.

19. Mai 2013








HOG-Treffen in Karlsruhe.
Es war ein gemeinsames Treffen mit der HOG Großsanktpeter.Beide HOGs haben nun einen gemeinsamen Vorstand. In Zukunft gibt es gemeinsame Treffen. Im Rahmen der Hauptversammlung der HOG erfolgte die Neuwahl des gemeinsamen Vorstandes. Aus Gesundheitsgründen haben drei Mitglieder den Vorstand verlassen. Vier neue Mitglieder wurden in den Vorstand aufgenommen. Die Tabelle mit dem neuen Vorstand finden Sie auf der Seite Vorstand.

24. Mai 2015











HOG-Treffen in Karlsruhe.
Es war ein gemeinsames Treffen mit der HOG Großsanktpeter.
Im Rahmen dieses Treffens wurde auch das Klassentreffen des Jahrgangs 1955 organisiert. Beim Treffen anwesend war auch Lehrerin Elfriede Schuch.
Im Rahmen der Hauptversammlung der HOG erfolgte die Neuwahl
des gemeinsamen Vorstandes. Herr Anton Enderle wurde einstimmig zum Vorsitzenden der HOG Perjamosch wiedergewählt.

Nicht mehr im Vorstand ist Johann Laub.
Neu im Vorstand ist Gerda Krakker

04. Juni 2017





HOG-Treffen in Karlsruhe.
Es war ein gemeinsames Treffen mit der HOG Großsanktpeter.
Im Rahmen dieses Treffens wurde auch das Klassentreffen des Jahrgangs 1957 organisiert. Beim Treffen anwesend waren  auch Lehrerin Elfriede Schuch und Lehrer Johann Heiberger.



Zu den periodischen Publikationen der Heimatortsgemeinschaften gehören die
Heimatbriefe und die Heimatblätter. Den Anfang machten die Heimatortgemeinschaften
Sackelhausen
und Perjamosch, die seit 1981 regelmäßig Schriften produzieren. Es
folgten 1984 Ulmbach und 1987 Billed und Semlak.

Vorher gab es aber schon den Versuch, einen Heimatbrief der Perjamoscher heraus zu geben. Der erste Ehrenvorsitzende unserer HOG, Karl Waldner, hatte schon einige Nummern eines Heimatbriefes der Perjamoscher heraus gegeben. (Einige davon hat Herr Herbeck dem Institut in Tübingen überlassen). Es wäre noch zu prüfen, wie viele Heimatbriefe Karl Waldner redigiert hat, wann der erste und wann der letzte Heimatbrief erschienen ist und wie diese finanziert wurden.

Waldners Heimatbrief war wie eine nichtige Zeitung aufgebaut. Inhaltlich gab es sehr viele Familiennachrichten und wichtige Mitteilungen bezüglich der Eingliederung unserer Landsleute. Wie schon die Gründer der Banater Post, Peter Maurus und Lothar Orendi-Hommenau, einige Jahre zuvor die Bedeutung einer Banater Presse erkannt hatten, versuchte Waldner, die örtliche Ebene einzubringen. Er hat aber sein Vorhaben nicht durchgezogen, ob es finanzielle Gründe waren oder die fehlenden geeigneten Beiträge von Landsleuten oder die damalige zu geringe Zustimmung seiner Landsleute, die allzu sehr mit persönlichen Problemen der Eingliederung sowie der eigenen Existenzsicherung (Häusle bauen) beschäftigt waren?

Nachdem Karl Herbeck mit der Führung der HOG Perjamosch betraut wurde, versuchte er sofort mit Hilfe von Evi Krämer die Verbindung zu allen Perjamoscher Familien (deren Anschriften bekannt waren) durch den alsbald erscheinenden Heimatbrief zu festigen. Durch die Erfassung aller Perjamoscher wurde bewusst und auch unbewusst das Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt.

Karl Herbeck erhielt von Karl Waldner die Zusage, den Namen des Heimatbriefes übernehmen zu dürfen.
Die Heimatbriefe wurden inhaltlich wie folgt gestaltet:

- Beiträge über die Vergangenheit des Banates allgemein, über Perjamosch im
  Besonderen
- Gegenwartsberichte Perjamosch betreffend
- Berichte von Zeitzeugen über persönliche Erlebnisse
- Probleme der Allgemeinheit

Ähnlich wie in einem Kalender wurden Gegenwart und Vergangenheit sowohl in ernster als heiterer Form berücksichtigt.

Es war gedacht, dass der Perjamoscher Heimatbrief ein- bis zweimal im Jahr erscheinen sollte. Die Formulierung "Erscheint in loser Folge" war gewählt worden, damit der jeweilige Herausgeber nicht wegen des einzuhaltenden Terrnins zu stark belastet wird. Es hat sich aber gezeigt, dass unsere Landsleute spätestens um die Weihnachtszeit den Heimatbrief erwarteten.
Der Heimatbrief wurde bis jetzt aus Spenden finanziert.

Karl Herbeck, ehemaliger Vorsitzender der HOG Perjamosch, hat zur Geschichte des Perjamoscher Heimatbriefes noch folgene Ergänzungen gemacht, die ich jetzt wiedergeben möchte.

Karl Waldner hatte schon einige Nummern eines Perjamoscher Heimatbriefes redigiert. Es waren dies die Nummer 1 (Oktober 1966), Nr. 2 (Dezember 1966), Nr. 3 (März 1967) und Nr. 4 (Mai 1967). Herausgeber und verantwortlicher Leiter war K. Waldner, 6651 Homburg-Schwarzenbach, Fohlenhofstrasse 26.
Hier das Vorwort der ersten Nummer:
"Der 2. Weltkrieg und seine Auswirkungen haben unsere Dorfgemeinschaft zerrissen und die Bewohner unserer Heimatgemeinde in alle Welt zerstreut. Auf die Straße des Elends geworfen suchten wir nach Arbeit und einem schützenden Dach. Die ersten Jahre nach der Vertreibung waren Jahre der Not und der harten Arbeit. Heute, da der größte Teil unserer Menschen sich eine neue Existenz schaffen konnte, ist es Zeit, über die eigene Familie hinaus die größere Gemeinschaft zu sehen, die zerrissenen Bande neu zu knüpfen und die Aufgaben aufzugreifen, zu denen uns Heimat und Ahnen verpflichten. Es gilt eine Heimatkartei anzulegen, die Geschichte unserer Heimatgemeinde zu schreiben, die kulturellen und wirtschaftlichen Leistungen unserer Menschen aufzuzeichnen, ein Heimatmuseum zu gründen und das Wissen um und die Liebe zu der alten Heimat an unsere Kinder weiterzugeben.
Diese Aufgaben können nicht von einem Einzelnen, sondern nur von der Gemeinschaft bewältigt werden. Wenn wir aber wieder eine Gemeinschaft werden wollen, dann benötigen wir ein Organ, das die Brücke von Landsmann zu Landsmann baut. Eine solche Brücke möchte der "Perjamoscher Heimatbrief" sein, der uns wieder zusammenführen und eine geistige Gemeinschaft bilden möchte, die uns befähigt, die geteilten Aufgaben zu erfüllen."


In 22 Jahren erschien der Brief anfangs zweimal im Jahr, dann nur mehr einmal jährlich.

Die Redakteure der Perjamoscher Heimatbriefe (ohne die 4 Ausgaben von Karl Waldner):

  1. Karl Herbeck (1-26)
  2. Uwe Erwin Engelmann (27-31)
  3. Evi Krämer (32-36)
  4. Anton Krämer (37)
  5. Anton Enderle (38)
  6. Anton Enderle (39)
  7. Anton Enderle (40)
  8. Anton Enderle (41)
  9. Anton Enderle (42)
10. Anton Enderle (43)
11. Anton Enderle (44)
12. Anton Enderle (45)
13. Anton Enderle (46)
14. Anton Enderle (47)

Im Dezember 2016 erschien die 47. Folge des Perjamoscher Heimatbriefes.

Dieser Bericht zur Chronik basiert auf Informationen von Herrn Karl Herbeck.

Herr Herbeck, ehemaliger Vorsitzender der HOG Perjamosch, hat überlegt, dass der aktuelle Name unseres Heimatbriefes nicht mehr zeitgemäß ist und hat den Vorschlag gemacht, den Perjamoscher Heimatbrief in "Perjamoscher Nachrichten" umzubenennen.

Begründung: Immer mehr jüngere Leser des Heimatbriefes haben im jungen Alter Perjamosch verlassen oder wurden in Deutschland geboren.

Zitat: "Die Bindung dieser Menschen zu Perjamosch - zur Gemeinde und insbesondere zu den dort lebenden Menschen - wird für viele eine mehr rationale als gefühlsmäßige sein. Das Wort Heimat wird für die Jugend, die noch nur über die Herkunft aus Perjamosch Beziehungen zu diesem Ort haben, immer weniger der Bezugspunkt sein, zumal deren Heimat eine andere ist. Denken wir auch daran, dass immer weniger "Perjamoscher" Perjamosch als den Geburtsort bezeichnen können."

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