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Die Gemeinde Perjamosch (rum. Periam,
ung. Perjámos) liegt im nördlichen
Teil des rumänischen Banats, auf einer
Anhöhe, ca. 3 km südlich der Marosch.

Das Banat ist das Gebiet zwischen Donau, Theiß, Marosch und den Ausläufern der Südkarpaten. Der Fluss Marosch bildet
die nördliche Grenze des Banats. Das
serbische Banat (westlicher Teil) gehört
zur "Wojwodina", einem autonomen
Teilgebiet des heutigen Serbien (Rest-
Jugoslawien).

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Die grünen Linien in der Banat-Karte stellen
die aktuellen Staatsgrenzen dar.Die blauen Linien sind die Flüsse Marosch, Theiß und
Donau bzw. die natürlichen Grenzen des
Banats.

Die heutige Gemeinde Perjamosch setzt sich aus den Ortschaften Perjamosch, Periam-
Port und Pesac zusammen und zählt nahezu 8000 Einwohner.















Der aktuelle Ortsplan von Perjamosch.





Rot umrandet ist der Ortsteil "Haulik" bzw. "Neudorf", grün umrandet ist der Ortsteil
"Satu-Nou". Der restliche Teil bildet das "Altdorf".
1 und 2 sind die zwei katholischen Kirchen.
3 ist  die griechisch-orthodoxe Kirche.
Die katholische Kirche 2 wurde an die griechisch-katholische Gemeinde abgetreten.

Wie aus dem Ortsplan ersichtlich setzt sich Perjamosch aus folgenden Teilen
zusammen: das "Altdorf", Haulik (auch noch "Neudorf" genannt) und "Satu-Nou".

"Satu-Nou" wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von den eingewanderten Rumänen,
südlich des Ortes angelegt. Die vorhandenen Häuser konnten damals den
Wohnungsbedarf der Bevölkerung nicht mehr decken.
 

Maroschsiedlung "Periam-Port".
Die Siedlung befindet
sich am linken Ufer
der Marosch.
Der Maroschdamm
schützt die Felder vor
Überschwemmungen, aber nicht die Häuser
der Siedlung.





Landschaftlich kann man das Banat, mit einer Fläche von 28.523 qkm, in zwei Teile gliedern: Die Banater Ebene, auch "Heide und Hecke" genannt, und das Banater Bergland, das zu den Karpaten gehört.
Die meisten Dörfer der "Banater Schwaben" befinden sich in der Ebene. Perjamosch liegt auf der Banater Heide. Die Banater Ebene ist ein Teil des Pannonischen Tieflandes.


Blick auf Perjamosch;
rechts der Bach Aranka

Ölbild von Franz Ferch



Der Boden in Perjamosch ist sehr fruchtbar. Soweit das Auge reicht, nur Ebene mit vielen Akazienbäumen, die in der Blütezeit einen angenehmen Duft verbreiten. Die goldgelben Sonnenblumen leuchten schon aus der Ferne und im Sommer bewegt sich das goldene Weizenmeer unter dem leichten Hauch des Windes.

Der Ort hat eine orthodoxe und zwei katholische Kirchen, eine Grundschule, eine Allgemeine Schule und ein Gymnasium.

Die breiten und geraden Straßen werden beiderseits von Bäumen begrenzt. Viele Häuser besitzen reich verzierte Giebel mit schönen Formen.

Periam-Port mit seinen vielen Wochenendhäuschen ist zu einem Erholungsort für viele Perjamoscher geworden. Hier fand im Juli 2003 ein internationales Musik-Festival statt.

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